Igeho 4gegen4 by Howeg
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19. Oktober 2011 
World of Inspiration: Mit weiblichem Charme und Atmosphäre

Der Fachbereich World of Inspiration der Igeho  in Basel hat 2011 ein übergeordnetes Thema. Verschiedene Konzepter und Innenarchitekten haben auf ihren Inseln in der Halle einheitlich vorgegebene Kreativboxen eingerichtet, welche sich mit Hotelatmosphären mit dem Fokus auf die Frau auseinander setzen. Die Fachbesucher können somit unterschiedliche Lösungsansätze zu diesem anspruchsvollen Thema miteinander vergleichen. Die Igeho findet vom 19. bis 23. November 2011 in der Messe Basel statt.

Immer mehr Frauen übernachten in Businesshotels oder entscheiden bei der Wahl des Urlaubshotels. Was erwarten sie von der Hotelgestaltung? Die Igeho 2011 setzt sich mit innerhalb ihres attraktiven Fachbereiches World of Inspiration gezielt mit den Bedürfnissen der Frau als Hotelgast auseinander. Einige Hotels richten sich bereits erfolgreich mit besonderen Angeboten und Einrichtungen an den weiblichen Gast. Zum Beispiel das Hotel „LADY’S FIRST“ an der Mainaustrasse 24 in Zürich. Es nicht nur der leistungsfähige Fön und der grosse Kosmetikspiegel im Badezimmer, die dafür sorgen, dass sich Frauen hier wohl fühlen. Das gesamte Hotel ist voll auf die Bedürfnisse der weiblichen Gäste ausgerichtet, wie die Direktorin Daniela Balmelli betont. Zum einen sind es die vielen Details, die besonders von den weiblichen Gästen geschätzt werden. Dazu gehören zum Beispiel die hochwertige Wäsche, Slipers und Bademantel für jeden Gast, genügend Kleiderbügel für Jupes und Blusen, gesunde Produkte in der Minibar sowie die Möglichkeit, über den Zimmerservice auch halbe Portionen vom benachbarten Restaurant bestellen zu können. Mittlerweile steht das Boutique Design Hotel zwar auch männlichen Gästen offen; der Wellness-Bereich mit Saunalandschaft, Dachterrasse und einem vielfältigen Massageangebot hingegen steht ausschliesslich Frauen zur Verfügung. Im LADY’S FIRST werden die Gäste von einem reinen Frauenteam betreut. Als weitere Besonderheit arbeiten die Angestellten des „Housekeeping“ im Rahmen eines Integrationsprojekts für psychisch beeinträchtigte Frauen.

Gezielter Einsatz von Farben und Materialien
Auch die sanfte Renovation des Jugendstilhauses im Seefeld-Quartier aus dem 19. Jahrhundert wurde unter der Obhut einer Frau vollzogen: Die Architektin Pia Schmid setzte auf eine einzigartige Kombination aus der Ambiance der letzten Jahrhundertwende und der besonderen Handschrift mit kraftvollen, warmen Farben, ausgesuchten Materialien und einer schönen Formensprache. Alte Parkettböden, grosse Treppenaufgänge und Galerien, Stuckaturdecken stehen in einer Symbiose mit modernen Elementen wie Glas, Zement und Möbeln nach neuestem, minimalistischem Design. So präsentiert sich jedes Zimmer mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen. Den gezielten Einsatz von Farben und Materialien mit Rücksicht auf die bestehende alte Bausubstanz findet man unter anderem auch in der Lounge mit Cheminee oder in der romantischen Rosenlaube. „Das Konzept mit dem LADY’S FIRST hat sich bewährt und uns ermutigt, mittlerweile mit dem Hotel marta als Zwei-Sterne-Haus mit urbanem Chic einen zweiten Betrieb zu eröffnen“, berichtet Daniela Balmelli.

Viel Raum zum Sein
Über 60 Prozent der Gäste im Hotel Eden in Spiez sind weiblich. Das vor fünf Jahren wiedereröffnete Wellnesshotel unter der Leitung von Direktor Jürgen Kögler hat sich unter anderem auf alleinreisende Gäste ausgerichtet. So befinden sich in allen Zimmern französische Betten mit einem oder zwei Duvets. Die Farbgestaltung wurde in Zusammenarbeit mit einer Innenarchitektin und einer Feng Shui-Beraterin realisiert. Ein besonderes Merkmal in den Hotelzimmern sind die offenen Bäder; dadurch wird laut Jürgen Kögler der Wohnraum erweitert. „Wir bieten unseren Gästen viel Raum zu sein“, betont der Hoteldirektor. Im Wellnessbereich werden das Dampfbad, die Whirlwannen sowie das grosse Schwimmbad von den weiblichen Gästen offenbar sehr geschätzt. Am „Table d’hôte“, dem Tisch der Gastgeberin Lisbeth Mathys, sind alle willkommen, welche die Gaumenfreuden im Belle Epoque Restaurant in Gesellschaft geniessen möchten. „Wir legen Wert auf eine leichte regionale uns saisonale Küche. Diese kommt den Frauen besonders entgegen“, stellt Jürgen Kögler fest. Im Umgang mit alleinreisenden Personen wurden die Mitarbeitenden des Hotels speziell geschult. Sie schenken diesen Gästen laut Jürgen Kögler ganz besondere Aufmerksamkeit.

Anmut und Atmosphäre
Die Bedürfnisse der Frau als Hotelgast stehen auch als übergeordnetes Thema im Zentrum des Fachbereichs „World of Inspiration“ an der Igeho. Die Thematik wurde in Zusammenarbeit mit Peter Eberhard, diplomierter Architekt ETH/SIA und ehemaliger Professor an der Zürcher Hochschule für Gestaltung ZHdK, erarbeitet. „Hotels sind heute als primär ökonomisch konzipierte Unternehmen in der Regel mehr auf die Bedürfnisse des Mannes als auf jene der Frau zugeschnitten“, erklärt Peter Eberhard. Frauen unterscheiden sich laut dem Architekten von Männern in der Wahrnehmung von Atmosphären, in der Sensibilität für Anmut, im Bedürfnis nach Sicherheit und in einem höheren Anspruch an Gesundheit und Hygiene. „In der Planung von Hotels werden heute die rational erfassbaren Anforderungen von Frauen erfüllt, weniger aber die emotionalen wie etwa jene nach Anmut und Atmosphäre“, so Peter Eberhard.

Mit allen Sinnen wahrnehmen
Doch wie kann in Hotels Atmosphäre geschaffen werden? Hierzu sei das Zusammenwirken von verschiedenen Gestaltungsdisziplinen erforderlich. Architektur schaffe mit Material, Dimension und Proportion von Boden, Wand, Decke, Öffnung und Treppe die Grundvoraussetzung für eine gute Atmosphäre. Von primärer Bedeutung ist gemäss Peter Eberhard die Gestaltung des Lichts, sei es der Umgang mit Tageslicht wie auch die Führung von Kunstlicht. Weiter werde das menschliche Befinden in Räumen stark von der Farbgebung beeinflusst. Gutes Design von Möbeln, Geräten, Textilien und Oberflächen gehört heute in vielen Hotels zu den Selbstverständlichkeiten. „Häufig vernachlässigt wird dagegen der sorgfältige Umgang mit Beschriftungen und Bildern, wo doch das Dekor in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen hat“, kritisiert Peter Eberhard. Als weiteres Element nennt der Architekt die Musik zur Gestaltung von Atmosphären. Und beinahe überall fehle die Einflussnahme auf die Geruchswelt. „Als lebe der Mensch ohne Geruchssinn. Dabei sind doch an der Wahrnehmung von Atmosphären alle menschlichen Sinne beteiligt.“

Kreativboxen mit Innenleben
Spezialisierte Konzepter und Innenarchitekten setzten sich in den letzten Monaten mit den Anforderungen an die Hotelgestaltung aus dem Blickwickel einer Frau auseinander. Auf Themeninseln präsentieren sie nun inspirierende und zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen. Sie gestalteten eine Kreativbox mit den Aussenmassen von dreieinhalb Meter Breite, fünf Meter Höhe und drei Meter Höhe. Die Gestaltung der äusseren Hülle wurde im Gegensatz zum Innenleben der Kreativboxen im Auftrag der Messeleitung einheitlich umgesetzt. Dadurch werden alle Boxen von den Fachbesuchern als Einheit wahrgenommen.

Die World of Inspiration wird weiblich
Viele Hotels stehen vor grossen Investitionen. Doch wer investiert, muss wissen, was er will. Holen Sie sich in der World of Inspiration neue Ideen. 2011 steht die World of Inspiration unter dem Dachthema «Atmosphäre für den Hotelgast mit Fokus auf die Frau». Dieses wird mittels Kreativboxen auf Themeninseln verschiedentlich inszeniert und wird so vergleichbar. Dieser Thematik liegt die Annahme zugrunde, dass ein Hotel in der Regel mehr auf die Bedürfnisse des Mannes zugeschnitten ist. Die Frau als Zielgruppe von Hotels gewinnt insbesondere in der Geschäftswelt immer mehr an Bedeutung. Halle 2.2

 

Kontakt für Medien
Daniel Buser, Kommunikationsleiter Igeho
Telefon: +41 58 206 22 73
Email: daniel.buser@igeho.ch
www.igeho.ch

 

 

Mefa, parallel zur Igeho