Igeho EcoCircle – oder wie Seifen Leben retten

Bereits zum dritten Mal engagiert sich die Igeho mit dem EcoCircle für nachhaltige Projekte. Die Stiftung SapoCycle hat die Messeleitung mit ihrem Projekt, das aus angebrochenen Seifen in Hotels lebensrettende Produkte macht, überzeugt.


SapoCycle
SapoCycle
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Vom Luxusgut zum Lebensretter

Weltweit sterben jährlich 1,5 Millionen Kinder unter 5 Jahren an Durchfall- und Atemwegserkrankungen. Könnten sie ihre Hände täglich mit Seife waschen, würde fast ein Drittel dieser Mädchen und Jungen überleben. Daher rührt die Vision der Stiftung SapoCycle, Seifen zu Lebensrettern zu machen. Sie lässt Hotelseifen rezyklieren, die, meist nur zwei- bis dreimal benutzt, weggeworfen werden und verteilt sie anschliessend an bedürftige Menschen. Das Projekt boomt: Bereits über 100 Hotels beteiligen sich und spenden regelmässig angebrauchte Seifen an SapoCycle.

Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigungen

Um die Produktion der Seifen kümmern sich im Wohnwerk Basel sechs Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie hobeln die oberste Schicht der Seifen weg, häckseln die verbleibenden Stücke in Kleinteile und pressen das Granulat zu neuen Seifen – in Spitzenzeiten bis zu 700 Stück pro Tag. Mittlerweile beliefert SapoCyle über 7000 bedürftige Menschen. Den Transport ins Ausland und die Verteilung vor Ort übernimmt das Schweizerische Rote Kreuz; ein Teil der neuen Seifen bleibt aber auch in der Schweiz. Die Organisationen «Tischlein deck dich» und «Schweizer Tafel» geben sie an Menschen weiter, die am oder unter dem Existenzminimum leben.

Igeho Aussteller unterstützen SapoCycle

Eine Expansion in weitere Länder ist der nächste Schritt. Mit dem Erwerb des EcoCircle leisten folgende Firmen einen wichtigen Beitrag zu dessen Realisierung: